Neben technischen und organisatorischen Vorschriften hat der »Arbeitskreis Kommunale Krematorien im Deutschen Städtetag (AKK)« ethische Kriterien erarbeitet, die in einer Siegelrichtlinie festgeschrieben sind. Krematorien, die sich dieser Siegelrichtlinie unterwerfen, werden nach deren Prüfkriterien im 3-Jahres-Rhythmus geprüft. Bei Bestehen der Prüfung wird das Siegel »Kontrolliertes Krematorium« verliehen und durch eine Siegelurkunde dokumentiert.

Kontrollierte Krematorien

Allgemeine Informationen zum Thema Bestattung:



Gemeinnützige Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas mit Umfrageergebnissen:
aeternitas
postmortal umfrage

Links zu Berichten über spektakuläre Vorkommnisse in Europa und in Übersee:
leichen-in-betonkaesten
(
18.2.2002)
urne-direkt
(3. Juli 2010)
leichen-beklaut
(30.8.2010)
Bei diesem Krematorium handelt es sich um eine mit dem Siegel »Kontrolliertes Krematorium« zertifizierte Institution. Hier werden jährlich ca. 13.000 Verstorbene eingeäschert. Wegen des Verstoßes gegen die Siegelordnung wurden die betroffenen Mitarbeiter vom Dienst suspendiert.
Thema »Zahngold« siehe Siegelordnung des Arbeitskreises kontrollierter Krematorien im Deutschen Städtetag (AKK)

Gerichtsurteile:
Bundesarbeitsgericht Krematorien dürfen Zahngold verwahren
Brisant | 21.08.2014 | 17:15 Uhr
Quelle:
http://www.mdr.de/brisant/krematorium-zahngold102.html

Ein heikler Fall, aber mit grundsätzlichem Charakter: Krematorien dürfen das Zahngold von Toten nach der Einäscherung verwahren und verwerten. Das geht aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes in Erfurt hervor. Die Richter bestätigen damit eine gängige Praxis vieler Einäscherungsanlagen in Deutschland. Untersagt ist damit aber auch, dass sich jemand an dem Zahngold privat bereichert.

Geheimnis Krematorium

Wie wird mit meinem Verstorbenen im Krematorium umgegangen?
Angesichts einiger spektakulärer Vorkommnisse in Krematorien fragen sich Hinterbliebene, ob mit ihren verstorbenen Angehörigen würdevoll umgegangen wird. Wird die psychische Belastung durch die Trauer durch die Sorge um die Menschenwürde noch verstärkt? Man möchte doch sicher sein, dass »alles mit rechten Dingen zugeht«!

Wie steht es um die Menschenwürde?
Überall, wo Menschen tätig sind, sind Unzulänglichkeiten nicht auszuschließen. Der Leiter eines Krematoriums trägt Verantwortung nicht nur für die Einhaltung von Umweltschutz-Bedingungen, sondern auch für den pietätvollen Umgang mit Verstorbenen. Seine Grundhaltung muss Vorbild für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, und er hat dafür zu sorgen, dass bestimmten Kriterien Respekt gezollt wird.

Vertrauen in Krematorien ist schnell verspielt!
Das Gewicht dieses Punktes in Hinblick auf die Öffentlichkeit wird in vielen Krematorien offenbar nicht richtig eingeschätzt. Die Wirkung von Berichten über unhaltbare Vorkommnisse ist verheerend und erschüttert das Vertrauen in diese Einrichtungen. Durch das Internet verbreiten sich Meldungen schnell, Negativberichte sogar blitzschnell.

Ein Siegel mahnt hohe Maßstäbe an.
Der Arbeitskreis kommunaler Krematorien im Deutschen Städtetag (AKK) gab sich im Jahre 2008 eine strenge Siegelordnung, deren technische und organisatorische Kriterien ethischen Grundsätzen unterworfen sind. Von der konsequenten Prüfung der Einhaltung der Siegelordnung und der Kommunikation mit der Öffentlichkeit hängt es ab, ob Vertrauen zurück gewonnen wird, wo es verloren gegangen ist.  

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