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Scheintot begraben?

Unabhängig von der Bestattungsform beunruhigt diese Frage manche Menschen:

»Wie groß ist die Gefahr, scheintot bestattet zu werden?«
Um jegliches Risiko dieser Art auszuschließen, wird die Feststellung des Todes durch einen Arzt durch eine zweite Leichenschau im Krematorium abgesichert. Dabei stellt ein Arzt des zuständigen gerichtsmedizinischen Instituts auch fest, ob der Verstorbene eines natürlichen Todes verstorben ist. Erst nach der Feststellung des natürlichen Todes ist die Einäscherung statthaft.

Bestehen Zweifel an der Todesursache, muss der Amtsarzt Auskünfte bei den Ärzten einholen, die den Verstorbenen vor seinem Tode behandelt haben. Wenn nicht alle Zweifel ausgeräumt werden können, dass der Verstorbene eines natürlichen Todes gestorben ist, muss die Polizeibehörde benachrichtigt werden. Die Einäscherung darf dann erst vorgenommen werden, wenn die Staatsanwaltschaft die Bestattung schriftlich genehmigt hat.

Die kontrollierten Krematorien garantieren, dass Angehörige bzw. Bevollmächtigte jederzeit Einblick in die mit ihrem Verstorbenen zusammenhängenden Abläufe gewährt wird und dass sie das Recht haben, den Termin der Feuerbestattung zu erfahren. Darüber hinaus müssen Angehörige die Möglichkeit haben, bei der Einäscherung anwesend zu sein.
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